Weihnachtsberg Niederwürschnitz

Weihnachtsberg Niederwürschnitz (Teilansicht)

Weihnachtsberg Niederwürschnitz

Der orientalische Weihnachtsberg zeigt in 48 Bildern die Lebensgeschichte Jesu Christi, von der Verkündigung an Maria bis hin zur Himmelfahrt. Ein Großteil der 410 Figuren wird durch eine ausgeklügelte Mechanik in Bewegung versetzt. Der Berg wurde durch den 1892 gegründeten Weihnachtsbergverein Niederwürschnitz gebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg geriet er in Vergessenheit. Ab 1992 wurde der Weihnachtsberg liebevoll restauriert und besitzt heute eine Größe von 25 qm.

 

Der mechanische Weihnachtsberg kann zusammen mit einer Weihnachtsausstellung an Adventswochenenden sowie in der Nachweihnachtszeit besichtigt werden. Für Gruppen sind außerdem - nach Absprache - ganzjährig Sonderführungen möglich.

 

Weihnachtsberg- und Schnitzverein Niederwürschnitz e.V.

Zum Vereinshaus 16

09399 Niederwürschnitz

 

www.weihnachtsberg.de

E-Mail: info@weihnachtsberg.de

Tel.: 037296/6109 (Hr. Franke, Vorsitzender)


Weihnachtsberg Brünlos

Weihnachtsberg Brünlos

Der Brünloser Weihnachtsberg ist einer der letzten rein mechanischen Weihnachtsberge in Privatbesitz. Etwa 20 Minuten rattern die sieben Uhrwerke, um die zahlreichen handgeschnitzten Figuren des orientalisch gestalteten Weihnachtsberges in Bewegung zu bringen. Der Berg stellt die Weihnachtsgeschichte von der Ankündigung der Geburt des Jesus-Kindes bis zum Kindermord in Bethlehem dar und folgt dabei der biblischen Überlieferung.

Im Jahr 1907 begann Friedrich Nötzel mit erst 13 Jahren die Arbeit an seinem Weihnachtsberg. Der über dem Weihnachtsberg angebrachte Vers aus dem Johannesevangelium „Also hat Gott die Welt geliebt!“ beschreibt die Motivation des Erbauers recht gut: Menschen auch heute noch die Botschaft von Jesus Christus zu erzählen. Der Glaube und die Liebe zu Jesus haben Friedrich Nötzel durch zwei Weltkriege getragen und nach 53 Jahren Bauzeit 1960 zur Fertigstellung des Weihnachtsberges geführt. Mittlerweile begleitet Christian Kobel, Enkelsohn von Friedrich Nötzel, die Aufführungen und erzählt den Besuchern – ganz im Sinne seines Großvaters – die Geschichte von der Geburt des Gottessohnes.

 

Der Weihnachtsberg hat einen eigenen Raum im Haus von Familie Kobel und kann nach Vereinbarung ganzjährig besucht werden. Feste Besuchszeiten gibt es in der Weihnachts- und Adventszeit. 

 

Familie Christian Kobel

Windmühlenweg 7

08297 Zwönitz OT Brünlos

 

Tel.: 037296/15838 


Weihnachtsberg Crottendorf

Weihnachtsberg Crottendorf

Weihnachtsberg Crottendorf

Der Crottendorfer Weihnachtsberg erzählt durch etwa 80 bewegliche Figuren, Musik und Text in 15 Minuten die Geschichte der Geburt Jesu Christi. Die orientalische Darstellung der biblischen Weihnachtsgeschichte wird ergänzt durch erzgebirgische Motive, die Bergbau- und Alltagsszenen zeigen.

Mit der Arbeit am Weihnachtsberg begann der Neudorfer Landwirt Otto Hackebeil um das Jahr 1910. Der Weihnachtsberg befindet sich noch immer im Besitz der Familie des Erbauers. Die seit 1970/71 elektrische Mechanik ist inzwischen computergesteuert.

 

Der ca. 4,5 qm große und drei Ebenen umfassende Weihnachtsberg wird – nach alter Tradition – jedes Jahr eigens für die Advents- und Weihnachtszeit aufgebaut. Besichtigungen sind möglich in der Zeit vom 1. Advent bis Lichtmess (2. Februar) jeweils samstags und sonntags, vom 25.12. bis 06.01. täglich sowie nach telefonischer Absprache. Gruppen ab 10 Personen sollten sich vorher anmelden.

 

Familie Frieder Günther

Güterweg 108 E

09474 Crottendorf / Erzgebirge

 

www.weihnachtsberg-crottendorf.de

E-Mail: info@weihnachtsberg-crottendorf.de

Tel.: 037344/8980 oder 037344/13882


Weihnachtsberg Thum

Weihnachtsberg Thum

Weihnachtsberg Thum

Der alte orientalische Weihnachtsberg von Thum besteht heute nur noch aus Einzelteilen. Da zu DDR-Zeiten die Darstellung der biblischen Weihnachtsgeschichte nicht erwünscht war, konnten nur wenige Teile des ursprünglich 23 m² großen Berges gerettet werden. Restauriert wurde u.a. die Wasserstelle, die voll funktionsfähig ist. Vom originalen Weihnachtsberg existiert noch eine Schwarz-Weiß-Aufnahme.

 

Die Dauerausstellung des Schnitz- und Klöppelvereins Thum e.V. umfasst zudem zwei weitere Berge, die Szenen aus dem Bergbau und dem Alltagsleben im Erzgebirge darstellen. Darunter ist auch ein ausschließlich aus Lindenholz gefertigter Berg, der über eine zentrale Antriebswelle bewegt wird und beleuchtet ist.

 

Besichtigungen sind nahezu jeden Donnerstag von 16.45 bis 18.30 Uhr und zudem nach Absprache möglich.

 

Schnitz- und Klöppelverein Thum e.V.

Volkshaus

Neumarkt 4

09419 Thum

 

E-Mail: schnitz@verein-thum.de

Tel.: 0170/2411776 (Jens Lasch, Vorsitzender)


Weihnachtsberg Giegengrün

Weihnachtsberg Giegengrün
Foto: Daniel Speer

Weihnachtsberg Giegengrün

Nur der Himmel ist erleuchtet. Langsam schwebt von oben der Engel herab und verkündigt den Hirten die Geburt Jesu. Eine Kinderstimme singt „Vom Himmel hoch, da komm' ich her“. Der Engelchor folgt. Für einen Moment ist alles still. Dann gehen zahlreiche kleine Lämpchen an und der ganze Weihnachtsberg setzt sich in Bewegung: Die Hirten mit ihren Schafen, die Weisen, aber auch die Tiere des Waldes, die Kurrende und die Bergmänner, die durch die nachgebaute Hartmannsdorfer Kirche ziehen. Alles dreht sich um die Krippe und die Geschichte von Gottes Sohn. Genau das möchte Johannes Bauer mit seinem Weihnachtsberg ausdrücken.

 

Seit 2007 tüftelt der pensionierte Landwirt an seinem Berg. Bei den herabschwebenden Engeln hat ein Freund geholfen. Immer zum ersten Advent wird der Berg in der Stube aufgebaut. Das Moos kommt jedes Jahr frisch aus dem Wald und gibt dem Weihnachtsberg eine besonders natürliche Note.

 

Als Besucher bekommt man nicht nur den über 2 m² großen Weihnachtsberg und das separate Bergwerk vorgeführt. Johannes Bauer und seine Frau Beate sind auch daran interessiert, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Ihre Stube ist ein Ort der Herzlichkeit und Besinnung auf den Ursprung des Weihnachtsfestes.

 

Um die vielen Details des Weihnachtsberges zu entdecken und auch selbst etwas zur Ruhe zu kommen, sollten Besucher etwas Zeit mitbringen.

 

Besuchszeiten:

  • Täglich, außer sonntags
  • Terminvereinbarung nur über telefonische Voranmeldung
  • Die maximale Besucherzahl für eine Gruppe sollte 6-8 Personen betragen, was die Raumgröße der Ausstellung berücksichtigt

 

Johannes Bauer

Giegengrün 9

08107 GIEGENGRÜN

 

Tel.: 037602/65352

 

Giegengrün liegt in der Nähe von Kirchberg.

Das einzelstehende Haus für den Weihnachtsberg-Besuch befindet sich ca. 150 m nach dem Giegengrüner Gasthof auf der linken Seite. Parkmöglichkeiten bestehen unmittelbar am Haus.


Oberwiesenthaler Weihnachtskrippe

Oberwiesenthaler Weihnachtskrippe

„Die Figuren leben!“ Diesen Eindruck wollte Carl Hertelt den Besuchern vermitteln. Von 1894 bis 1896 hat er an seiner Krippe gearbeitet. Alle 75 Figuren hat er selbst geschnitzt. Sie sind heute noch in ihrer Originalbemalung erhalten. Jede Figur ist anders, einzigartig – und gerade dadurch Teil dieser großen Geschichte Gottes mit den Menschen.

 

Seine Krippe sollte ein einheitliches Ganzes bilden. Alles, was nicht zum Kern der biblischen Weihnachtsgeschichte gehört, hat Carl Hertelt weggelassen. So findet sich auf der 17 m² großen Krippe der Stall mit der Heiligen Familie und den anbetenden Hirten, die Verkündigung der Christgeburt durch die Engel an die verängstigten Hirten, die von Jerusalem herannahenden Weisen sowie zahlreiche weitere Menschen aus Bethlehem, die sich von der Geburt des Gottessohns überzeugen wollen: alte und junge, gesunde und kranke Menschen. Auch Bettler und Behinderte sind dabei. Sie stellten sich gerade dort auf, wo sie Gaben erhofften: am Weg zu Christus.

 

Um den Betrachter nicht vom wesentlichen Geschehen abzulenken, verzichtete Carl Hertelt auf Nebenschauplätze wie den Palast von König Herodes, heimatliche Szenen aus dem Bergbau oder Alltagsleben im Erzgebirge und auch auf jegliche Mechanisierung.

 

Die Krippe ist dennoch lebendig und verkündigt die Weihnachtsbotschaft. Carl Hertelt hat sich bei der Gestaltung der Landschaft und der Häuser von Ortskundigen beraten lassen. Alles sollte realistisch sein. Das 5 mal 2 Meter große Hintergrundgemälde, das die Landschaft um Bethlehem zeigt, hat Hertelt, von Beruf Malermeister, natürlich selbst gemalt. Nur die 150 Schafe hat er schnitzen lassen. Lebendig wirkt die orientalische Krippe auch durch die vielen frischen Naturmaterialien, die zum Aufbau verwendet werden.

 

Die Krippe ist vom 1. Advent bis Ende Februar in der Martin-Luther-Kirche zu Oberwiesenthal zu sehen.

 

Martin-Luther-Kirche Oberwiesenthal

Bahnhofstraße 2

09484 Kurort Oberwiesenthal

 

Ev.-Luth. Kirchgemeinde am Fichtelberg

www.kirche-oberwiesenthal.de

E-Mail kg.oberwiesenthal@evlks.de

Telefon: 037348/8546


Jakobikirche Chemnitz

18. Krippenausstellung in St. Jakobi (2017). Foto: Simon Speer
18. Krippenausstellung in St. Jakobi (2017). Foto: Simon Speer

Krippenausstellung in der Jakobikirche Chemnitz

In der Advents- und Weihnachtszeit ist die Jakobikirche geöffnet und lädt zum Besuch der Krippenausstellung ein. Gezeigt werden Krippen aus der Sammlung der im Kloster Volkenroda tätigen Krippenbaumeisterin Elke Möller.

 

02.12.2018 - 06.01.2019

 

 

Jakobikirche Chemnitz

09111 Chemnitz

 

www.jakobi.kirchechemnitz.de

 


Bergmännische Krippe Annaberg

Foto: Rolf Rehm
Foto: Rolf Rehm

Bergmännische Krippe Annaberg-Buchholz

Ein besserer Ort als die Bergkirche St. Marien in der Bergstadt Annaberg hätte sich für diese Krippe nicht finden lassen. 35 aus Holz geschnitzte und bemalte Figuren gehören zur „Bergmännischen Krippe“. Dargestellt sind Bergleute und Bürger der Stadt. Die 1,20 Meter großen Figuren sind in der Kirche so verteilt, dass sich unter ihnen ein Gespräch über die Geburt des Gottessohns entwickelt. Die Krippe verlegt die biblische Weihnachtsgeschichte in die erzgebirgische Bergbaulandschaft des 19. Jahrhunderts und zeigt dabei die enge Verbindung von Bergbau- und Stadtgeschichte sowie christlichem Glauben.

So sind es nicht die Weisen aus dem Morgenland, die dem Christuskind ihre Geschenke bringen. Die Gaben werden stattdessen von drei Bergbeamten aus den damals führenden erzgebirgischen Bergbauvereinen überreicht. Bauer und Bäcker, Wirt und Marktfrau, Ratsherr und Waldmann, Hausierer und Gelehrter, Pfarrer und Bettlerin – sie alle bewegt die frohe Botschaft von Weihnachten. Auch zwei Kinder, die ihr liebstes Spielzeug zum Christuskind bringen, gehören zur Krippe. Jesus ist für alle geboren – das will die Krippe deutlich machen.

 

15 Jahre haben die renommierten Holzbildhauer Friedhelm Schelter, Jesko Lange, Ronny Tschirske und Robby Schubert sowie der Kunstmaler Günther Kreher seit Projektbeginn im Jahr 2000 an der Krippe gearbeitet. Neben der Stadt Annaberg und der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz haben zahlreiche Sponsoren zur Umsetzung des einzigartigen Vorhabens beigetragen.

 

Und die Krippe wächst weiter: Neue Figuren werden in öffentlichen Einrichtungen von Annaberg-Buchholz den Weg zur Krippe weisen. Den Anfang macht der Arzt, der in der Touristen-Information an Weihnachten erinnert.

 

Die „Bergmännische Krippe“ in der Bergkirche St. Marien kann täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Abweichende Öffnungszeiten können der Website entnommen werden.

 

Bergkirche St. Marien

Münzgasse 5

09456 Annaberg-Buchholz

 

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz

www.annenkirche.de

E-Mail: info@annenkirche.de

Telefon: 03733/4269922

 


Manufaktur der Träume

Foto: Chris Gonz
Foto: Chris Gonz

Krippenberg in der »Manufaktur der Träume«

Auf 8 Etagen zeigt der Krippenberg die biblische Weihnachtsgeschichte. Der Berg ist mit ca. 90 buntbemalten Figuren, 50 Schafen, 18 Häusern sowie zahlreichen Bäumen reich bestückt. Der Zustand ist gut. Die Mechanik mit ihren 4 Laufbändern funktioniert einwandfrei. Bis ins Detail bewegt sich der Krippenberg und wird so zu einem lebendigen Geschehen.

 

Weihnachten erleben und verstehen – genau das macht der Krippenberg möglich. Der Berg wurde 1912 bis 1916 von Oskar Richter aus Thum erbaut. Heute steht der Berg zusammen mit vielen weiteren Exponaten erzgebirgischer Volkskunst in der Manufaktur der Träume in Annaberg-Buchholz.

 

Das Museum ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Die Eintrittspreise sind auf der Website des Museums zu finden.

 

Städtische Museen Annaberg-Buchholz

Manufaktur der Träume

Buchholzer Straße 2

09456 Annaberg-Buchholz

 

www.manufaktur-der-traeume.de

E-Mail: manufaktur@annaberg-buchholz.de

Telefon: 03733/19433 


Depot Pohl-Ströher

Depot Pohl-Ströher Gelenau

Das Depot Pohl-Ströher in Gelenau beherbergt eine umfangreiche und beeindruckende Sammlung erzgebirgischer Volkskunst. Zu den zahlreichen Exponaten gehören auch mehrere Weihnachtsberge.


Heimat- und Weihnachtsberg Arnold
»Arnold-Berg« im Depot Pohl-Ströher. Foto: Daniel Speer

Heimat- und Weihnachtsberg Arnold

Alles klackert, alles surrt. Die duzenden kleinen Holzfiguren gehen vor und zurück, drehen sich oder heben ihre Arme. Angetrieben von einem Elektromotor, bewegt sich der ganze Heimat- und Weihnachtsberg. Dargestellt sind Szenen aus dem Alltagsleben im Erzgebirge, vor allem aus dem Bergbau. Neben Karl Stülpner, dem Robin Hood des Erzgebirges, haben es kurioserweise auch noch ein paar bayerische Trachtenträger auf den heimatlichen Teil des Berges geschafft. Der zweite Teil des insgesamt über 6 Meter langen Berges ist der Weihnachtsgeschichte gewidmet. In verschiedenen Szenen wird das Geschehen der Geburt Jesu gezeigt: Die Ankündigung der Schwangerschaft Marias durch den Engel, die Verkündigung der Geburt an die Hirten auf dem Feld, die heranziehenden Weisen aus dem Morgenland und natürlich der Stall mit Maria, Josef und dem Kind. Auch König Herodes ist zu sehen. Stolz thront er über den Dingen, dominiert mit seinem Palast die ganze Weihnachtsgeschichte. Auf den ersten Blick jedenfalls.

1950 begann Walter Arnold in Oberpfannenstiel bei Aue mit den Arbeiten an seinem Berg. Als er nach sechs Jahren mühevoller Kleinarbeit fertig war, war das Interesse der Bevölkerung groß. Arnold wurde in der Weihnachtszeit extra von seinem Betrieb freigestellt, um den Berg öffentlich ausstellen zu können. Kultur sollte in der jungen DDR gefördert werden und die Darstellung des harten Broterwerbs im Erzgebirge passte gut zum Selbstverständnis des Arbeiter- und Bauernstaates. Aber schon bald störte man sich an der christlichen Weihnachtsgeschichte. Die staatliche Auflage, seinen Berg offiziell „Märchenberg“ zu nennen, akzeptierte Arnold noch zähneknirschend. Die Leute sehen ja schließlich, um was es geht, dachte sich der praktisch veranlagte Karosserieklempner. Es dauerte nicht lange, da untersagte die zuständige Stelle die öffentliche Ausstellung des biblischen Teils vollständig. Walter Arnold sollte nur noch den heimatlichen Teil zeigen und für die Szenen der Weihnachtsgeschichte den Bau der Stalinallee in Berlin abbilden. Das war ihm zu viel. Trotzig verpackte Arnold alles in Kisten. Bis zum Ende der DDR wurde der Berg nicht wieder aufgebaut.

Links neben dem Palast von Herodes gibt es eine Szene, die nicht in die Weihnachtsgeschichte gehört: Es öffnet sich eine kleine Tür. Die beiden wachhabenden römischen Soldaten können die herauseilende Person nicht aufhalten – der auferstandene Christus zieht an ihnen vorbei, den Betrachtern des Weihnachtsberges entgegen. Im selben Jahr, als Walter Arnold mit den Arbeiten am Berg begann, sagte Gustav Heinemann, später Bundespräsident der BRD: „Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt!“ Treffender lässt sich die Geschichte von Walter Arnold und seinem Weihnachtsberg wohl kaum zusammenfassen.

 

Beschreibungen zu weiteren Weihnachtsbergen im Depot Pohl-Ströher folgen.

 

Weihnachtsschau vom 01.12.2017 bis 28.01.2018.

Freitag, Samstag und Sonntag von 10-18 Uhr. Zusätzlich 25. bis 30.12. 2017 geöffnet. Heiligabend, Silvester und Neujahr geschlossen

Die Eintrittspreise sind auf der Website des Museums zu finden.

 

Depot Pohl-Ströher

Emil-Werner-Weg 96

09423 Gelenau

 

www.lopesa.de

E-Mail: info@lopesa.de

Telefon: 037297/609985


Daetz-Centrum Lichtenstein

Daetz-Centrum Lichtenstein

Sonderausstellung »Andere Länder, andere Krippen XVI«

17. November 2017 - 21. Januar 2018

 

Schlossallee 2

09350 Lichtenstein

  

www.daetz-centrum.de


Erzgebirgisches Spielzeugmuseum Seiffen

Erzgebirgisches Spielzeugmuseum Seiffen

Dem Besucher werden auf drei Etagen Tausende Exponate der erzgebirgischen Spielwaren- und Weihnachtstradition präsentiert und durch sachkundige Hintergrundinformationen erläutert.

 

Hauptstraße 73

09548 Kurort Seiffen

 

www.spielzeugmuseum-seiffen.de


Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum Dippoldiswalde

Heimatberg von Rolf Steinbach

Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum Dippoldiswalde

Vom 4. November 2017 bis 28. Februar 2018 zeigt das Lohgerbermuseum Dippoldiswalde wieder seine weit über die Region hinaus beliebte Weihnachtsausstellung mit Volkskunst aus dem Erzgebirge.

In 15 Räumen des Museums wird erzgebirgischen Volkskunst und Kunsthandwerk ausgestellt. Dazu gehören neben den Traditionsfiguren wie Räuchermann, Nussknacker, Engel und Bergmann, Schwibbögen, Krippen und Pyramiden. Die meisten Arbeiten stammen von Volkskünstlern unserer Region. Natürlich dürfen die vielen elektromechanischen Werke, wie Weihnachtsberge und die zahlreiche Modelle nicht fehlen, die die Herzen der kleinen und großen Besucher höher schlagen lassen. In der Lederkammer des Museums finden wir eine „Weihnachtsberg-Parade“ von Uwe Senftleben aus Hermsdorf und den großen Berg von Rolf Steinbach aus Weixdorf.

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag, Feiertag: 10 - 17 Uhr

Am 24. und 31.12.2017 bleibt das Museum geschlossen, am 01.01.2018 ist es von 13 - 17 Uhr geöffnet.

 

Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum Dippoldiswalde

Freiberger Straße 18

01744 Dippoldiswalde

 

www.lohgerbermuseum.de


Freilicht-Weihnachtsberg Schwarzenberg

Heimatberg von Rolf Steinbach

Freilicht-Weihnachtsberg Schwarzenberg

Alljährlich verwandelt sich die Bahnhofstraße in Schwarzenberg vom ersten Adventssonnabend bis zum Ende der Winterferien in einen überdimensionalen Weihnachtsberg. Unterhalb des Totensteins zeigen lebensgroße Holzfiguren erzgebirgstypische Szenen: Neben Klöpplerin, Bergmann, Schmied und Nachtwächter ist beispielsweise auch ein Schlittenfahrer zu sehen.

 

Ab 1963 wurde das Ensemble in ca. 10.000 Arbeitsstunden errichtet und über die Jahre kontinuierlich vergrößert. Trotz des Standortes im Freien befinden sich die Figuren in einem guten Zustand. Dies ist dem Einsatz des örtlichen Schnitzvereins in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwarzenberg zu verdanken. Einige Figurengruppen werden sogar durch mechanische Antriebe zum Leben erweckt.

 

Der Freilicht-Weihnachtsberg hat selbst keinen unmittelbaren Bezug zur biblischen Weihnachtsgeschichte. Aber der Weg entlang der Figuren führt den Besucher direkt zur sogenannten »Krauß-Pyramide«. Die 7 Meter hohe Ortspyramide wurde 1934 auf Initiative des Schwarzenberger Fabrikanten Friedrich Emil Krauß erbaut. Die Pyramidenfiguren wurden von Paul Lang geschnitzt. Das Gestell und die Flügel der Pyramide sind komplett aus Metall gefertigt.

Vier der fünf Ebenen sind der biblischen Weihnachtsgeschichte gewidmet: jeweils eine Ebene für die heilige Familie, die Weisen aus dem Morgenland, die Hirten und die Engel. Auf einer weiteren Ebene befinden sich vier Bergleute, welche das Weihnachtsgeschehen in Bezug zur Bergstadt Schwarzenberg setzen.

 


2. Niederwürschnitzer Krippenwettbewerb

Niederwürschnitzer Krippenwettbewerb
Foto vom 1. Niederwürschnitzer Krippenwettbewerb (Dezember 2016)

2. Niederwürschnitzer Krippenwettbewerb

Bereits 2016 hat die Landeskirchliche Gemeinschaft Niederwürschnitz zur Teilnahme an einem Krippenwettbewerb aufgerufen. Nach der erfolgreichen 1. Auflage mit 35 Teilnehmern (18 Erwachsene und 17 Kinder) sind 2018 wieder alle Bastler, Schnitzer und Kreativen zum 2. Niederwürschnitzer Krippenwettbewerb eingeladen. Es wird um eine Voranmeldung bis zum 11.11.2018 gebeten. Die Ausstellung und Prämierung der Krippen erfolgt am 15. und 16. Dezember 2018 im Rahmen des Niederwürschnitzer Weihnachtsmarktes.

 

Nähere Infos zum Krippenwettbewerb und das Online-Anmeldeformular finden Sie hier:

www.krippenwettbewerb.lkg-ndw.de